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Karin Binder, DIE LINKE: Bevormundung durch Lebensmittel-Lobby beenden

19.01.2017 - Verbraucherinnen und Verbraucher werden von der Bundesregierung und der Lebensmittellobby bevormundet und für dumm verkauft. Das haben wir satt. Informationen über Lebensmittel müssen verständlich sein und eine gesunderhaltende Ernährung unterstützen. Das ermöglicht die Nährwert-Ampel. Werbung darf nicht länger die Lebensmittelauswahl und damit unsere Ernährungsweise beeinflussen. Deshalb muss Lebensmittelwerbung, die sich direkt oder über den Umweg der Eltern an Kinder und Jugendliche richtet, drastisch eingeschränkt werden.

Karin Binder, DIE LINKE: Textilbranche in die Pflicht nehmen

19.01.2017 - Wie viele Tote muss es geben, bis wir eine faire Textil-Produktion bekommen? Wir müssen den Wettbewerb um niedrige Standards und unwürdige Löhne beenden. Die Deutsche Textilbranche muss in die Pflicht genommen werden. Wer die Lieferanten seiner Warenkette nicht kennt, wer die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards nicht garantiert, handelt ohne Verantwortung. Deshalb brauchen wir eine EU-weite Richtlinie für verbindliche Transparenz und Sorgfaltspflicht in der Textilbranche.

Karin Binder, DIE LINKE: Klare Regeln für gute Ernährung

16.12.2016 - Ernährungspolitischer Bericht der Bundesregierung – Schadstoff belastet und mit Dickmachern drin, inklusive des Hintertürchens für die Lebensmittelindustrie bei der Kennzeichnung für vegane oder vegetarische Produkte, aber vom Hygiene-Smiley wollen sie immer noch nichts wissen.

Karin Binder, DIE LINKE: Rede zur Änderung des Gentechnikgesetzes

2.12.2016 - Gentechnikgesetz-Novelle ein Bürokratiemonster - DIE LINKE fordert Gentechnikfreie Äcker, gesunde landwirtschaftliche Produkte und Glyphosatfreies Futter statt Beschäftigungstherapie für Ministerien und Behörden.

Karin Binder, DIE LINKE: Starke Milchbetriebe für den ländlichen Raum

11.11.2016 - Wir brauchen starke ländliche Räume mit starken Betrieben, die Umweltschutz, Tierschutz und Verbraucherschutz ernst nehmen und in der Lage sind, all dies umzusetzen. Deshalb fordert die Linke schon seit langem, stabile Rahmenbedingungen für die Milchviehbetriebe zu schaffen. Fairen Preise, die die Milchbauern in Deutschland brauchten, werden durch die Dumpingpreise auf dem Weltmarkt kaputtgemacht. Anstatt hier für eine Förderung regionaler Kreisläufe, regionaler Vermarktung und regionalen Wirtschaftens einzutreten, wird von der Bundesregierung der Export gefördert.

Karin Binder, DIE LINKE: Regional-Siegel bei Lebensmitteln gesetzlich schützen

11.11.2016 - Kurze Wege zwischen Acker und Verkaufsregal bedeuten Umweltschutz, bedeuten Klimaschutz, bedeuten Verbraucherschutz und bedeuten Tierschutz. Das ist doch ein ganz wesentlicher Aspekt. Deshalb muss auch dieses Regionalsiegel verbindlich sein, um die Täuschung der Verbraucher zu beenden.

Karin Binder, DIE LINKE: Unternehmen zu gesellschaftlicher Verantwortung verpflichten

21.10.2016 - Für die Linke ist die Einhaltung von Menschenrechten nicht verhandelbar. Wer mit Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung Profite macht, hat kein legales Geschäftsmodell und muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Auf freiwillige Maßnahmen und Selbstverpflichtungserklärungen der Unternehmen können wir uns nicht verlassen. Die Linke fordert deshalb, dass alle großen Unternehmen uneingeschränkt über die Einhaltung von Menschenrechten, der Schutz der Umwelt und der Arbeitnehmerrechte Auskunft geben müssen.

Karin Binder, DIE LINKE: Tierwohl statt Antibiotika

30.09.2016 - Wenn wir die Gefahren einer zunehmenden Antibiotika-Resistenz wirklich ernst nehmen, müssen wir die Haltungsbedingungen von Rindern, Schweinen und Geflügel drastisch ändern. Die Tierhaltung muss verpflichtend so ausgerichtet werden, dass ein denkbar geringer Einsatz von Medikamenten erfolgt.

Hier können Sie die ganze Rede lesen.

Karin Binder, DIE LINKE: Haushalt 2017: Verbraucherschutz statt leere Worte

8.9.2016 - Ernährungsminister Schmidt tut nichts für den Verbraucherschutz. Es gibt riesige Lücken in der Lebensmittelsicherheit. Gegen die Tricks der Lebensmittelindustrie fehlen wirksame Maßnahmen. Statt gutes Essen in Kita und Schule gibt es Werbeplakate. DIE LINKE sagt: wir müssen endlich die Bedürfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher in den Mittelpunkt stellen.

Karin Binder, DIE LINKE: Neues Bauvertragsrecht: Gesetzentwurf mit Baumängeln

Veröffentlicht am 10.6.2016 - Menschen, die mit ihrem eigenen Zuhause für ihr Alter vorsorgen, hat man bisher im Regen stehen lassen. Das ist unverantwortlich. Gerade beim Baurecht ist der Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern besonders wichtig. In der Regel fehlt hier die notwendige Fachkenntnis, um auf Augenhöhe mit Bauträgern und Baufirmen Verträge auszuhandeln.

Text der Rede Hier

 

Karin Binder, DIE LINKE: Beim Milchpreis gewinnen nur die Handelsketten

Veröffentlicht am 3.6.2016 - Wir brauchen faire Preise für heimische Lebensmittel, damit Verbraucherinnen und Verbraucher wissen, dass ihr Geld tatsächlich beim Erzeuger landet. Dumpingpreise und Lockvogelangebote bei Lebensmitteln gehören ebenso verboten wie Spekulationsgeschäfte mit Lebensmitteln auf internationalen Märkten.

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Karin Binder, DIE LINKE: Gutes Schul- und Kitaessen sind wir unseren Kindern schuldig

Veröffentlicht am 3.6.2016 - Das Kita- und Schulessen ist zu fett, zu süß, enthält zu wenig frisches Obst und frisches Gemüse. Es fehlt an Vitaminen und Ballaststoffen, und es fehlt am Geschmack. Es fehlt an Geld, es fehlt an Fachleuten und geeigneten Räumen. All das wissen wir; aber bisher wird nichts dagegen getan.

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Karin Binder: Pestizide haben in unseren Lebensmitteln nichts zu suchen
file:http://www.youtube.com/watch?v=IMqAzg3vGsU

Veröffentlicht am 18.01.2016 - Obst und Gemüse sind wichtige Bestandteile einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Umso schlimmer ist, dass immer mehr Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in unseren wichtigsten Lebensmitteln festgestellt werden.

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Karin Binder: Lebensmittelbuch-Kommission geht besser
file:http://www.youtube.com/watch?v=-HVMO1T00Lo

Veröffentlicht am 15.01.2016 - Wir reden heute überhaupt nur über die Lebensmittelbuch-Kommission, weil die Grüne Woche beginnt - sonst hätten wir diesen prominenten Aufsetzungstermin heute nicht -,und weil seit Jahren heftige Kritik von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie den Verbänden an der Arbeit dieser Einrichtung geübt wird, und zwar sehr berechtigte Kritik.

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Karin Binder: Bei der Erzeugung von Lebensmitteln die Kirche im Dorf lassen

Veröffentlicht am 06.11.2015 - Es ist höchste Zeit, die Existenz derjenigen besser zu schützen, die uns mit Lebensmitteln versorgen. Die Bäuerinnen und Bauern sind mehr denn je den Fliehkräften eines globalen Marktes ausgeliefert. Die Profitgier großer Lebensmittel-Konzerne macht auch vor den Ställen und Äckern nicht halt. Der Druck auf die Erzeugerpreise ist enorm. Schon die kleinste Schwankung gefährdet die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe.

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Karin Binder, DIE LINKE: Der Haushalt 2016 ist ein Etat der vertanen Chancen

Veröffentlicht am 11.09.2015 - Der Haushaltsentwurf zeigt keinerlei Ansätze zur wirksamen Bekämpfung von ernährungsbedingten Erkrankungen und für die notwendige Verbesserung der Lebensmittelsicherheit. Die Botschaft des Ernährungsministers ist klar: Sollten Sie an ernährungsbedingten Krankheiten oder Beschwerden leiden, ändern Sie doch bitte Ihren Lebensstil Statt der Belange der Verbraucher stehen die Interessen der Lebensmittelwirtschaft im Mittelpunkt.

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Karin Binder, DIE LINKE: Whistleblower sind keine Denunzianten!

Veröffentlicht am 19.06.2015 - Ungeachtet der eigenen persönlichen Nachteile treten Whistleblower für andere ein. Ohne ihre Zivilcourage würden wir heute weiter Gammelfleisch essen oder wir würden weiter heimlich abgehört. Doch dafür werden sie häufig bestraft und als Denunzianten bezeichnet. Ein Whistlerblowerschutzgesetz ist dringend notwendig.

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Karin Binder, DIE LINKE: Gesunde Ernährung statt dicke Profite

Veröffentlicht am 12.06.2015 - Statt wirksame Maßnahmen durchzusetzen, lädt die Bundesregierung die Schuld bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ab. Man müsse sich nur richtig ernähren und mehr bewegen, so die Haltung im Hause Schmidt. Die Wirklichkeit sieht aber ganz anders aus.

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Karin Binder, DIE LINKE: Fleischkennzeichnung muss verbraucherfreundlich sein

Veröffentlicht am 08.05.2015 - Wir müssen klären, wie sich die Verbraucherinnen und Verbraucher im wachsenden Schilderwald der Lebensmittelkennzeichnungen zurechtfinden sollen. Mehr Klarheit ist wünschenswert und notwendig, damit Tierwohl und Verbraucherschutz zu ihrem Recht kommen.

 

Karin Binder, DIE LINKE: Klarheit und Wahrheit bei Lebensmitteln - Gesunde Ernährung für alle

Veröffentlicht am 15.01.2015 - Klarheit und Wahrheit bei Lebensmitteln setzt einen ungehinderten Informationsanspruch der Verbraucherinnen und Verbraucher voraus. Bisher gibt es ein solches Recht nicht. Wenn ein Verbraucher bei einer Firma anruft, um mehr über die sozialen Herstellungsbedingungen zu erfahren, dann wird er keine Auskunft bekommen. Das wollen wir ändern.

 

Karin Binder, DIE LINKE: Mehr Engagement bei Schulessen und Lebensmittelsicherheit

Veröffentlicht am 28.11.2014 - Der Haushaltsplan 2015 wird den Herausforderungen in der Ernährungpolitik und beim gesundheitlichen Verbraucherschutz nicht gerecht. Lebensmittelsicherheit wird Vernachlässigt, wichtige Maßnahmen zur Information der Verbraucher laufen aus und gute Schulverpflegung ist in Deutschland noch immer Mangelware.

 

Karin Binder, DIE LINKE: Whistleblower müssen gesetzlich geschützt werden!

Veröffentlicht am 07.11.2014 - Wer auf Missstände im Betrieb oder in der Behörde hinweist, wer Betrug oder gefährliche Zustände aufdeckt, kann dafür seinen Arbeitsplatz verlieren, wird möglicherweise gemobbt, von Vorgesetzten schikaniert, verleumdet oder muss mit dem Ende seiner beruflichen Karriere rechnen.

 

Karin Binder, DIE LINKE: Haushaltsentwurf 2015: Stillstand statt Ernährungspolitik

Der Haushaltsentwurf 2015 zementiert im Bereich Ernährung und Landwirtschaft den Stillstand. Drängende Themen werden nicht angegangen. Schlimmer noch: Wichtige Forschungsaufgaben stehen auf der Kippe, weil die Bundesregierung die Mittel im laufenden Jahr sogar rückwirkend kürzt. Pflichtaufgaben im gesundheitlichen Verbraucherschutz werden dadurch sogar gefährdet.

Karin Binder: Der Haushalt 2014 spart sich die VerbraucherInnen

Der vorliegende Haushaltsentwurf aus dem Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft verweigert sich systematisch den wichtigsten Herausforderungen. Nicht einmal die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag der Großen Koalition finden sich in dem Zahlen werk wieder. DIE LINKE fordert vom Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, dass er sich mit den Bereichen Ernährung und gesundheitlicher Verbraucherschutz ernster auseinandersetzt.

Karin Binder: Beim EU-Schulobst-Programm ist der Bund in der Pflicht

21.02.2014

Der Bund muss endlich sicherstellen, dass alle Kinder und Jugendlichen am EU-Schulobstprogramm teilnehmen können. Dazu muss er die Kofinanzierung von rund fünf Millionen Euro voll übernehmen und wenn nötig aufstocken. Bisher hat die Bundesregierung die Verantwortung auf die Länder abgewälzt. Die Folge: Nur die Hälfte der Bundesländer nimmt an der Maßnahme teil. Lediglich acht Prozent der Schul- und Kita-Kinder kommt in den Genuss des Schulobstprogramms. Das ist ungenügend.

Karin Binder: Minister Friedrich hat keine Antworten

31.01.2014

Der neue Minister für Ernährung und Landwirtschaft, Hans-Peret Friedrich (CSU) nennt viele Themen, hat aber keine Antworten auf wichtige Fragen. Weltweite Ernährungssicherheit, gesunde Ernährung, Täuschungen der Lebensmittel-Industrie oder gute Schulverpflegung, sind Themen die wir anpacken müssen.

Karin Binder: Kein großer Wurf für Verbraucherinnen und Verbraucher

14.06.2013

Mit der Umsetzung der Richtlinie für einen besseren Verbraucherschutz bleibt die Bundesregierung deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Einige Chancen wurden genutzt, viele andere leider vertan. Ihre Art der Umsetzung dieser EU-Richtlinie ist symptomatisch dafür, wie die Bundesregierung mit dem Thema Verbraucherschutz umgeht: halbherzig und ohne großes Interesse an den Belangen der Verbraucherinnen und Verbraucher.

Karin Binder: Essen gehört zu einer guten Bildung dazu

16.5.2013 – REDE IM BUNDESTAG – Karin Binder

90% der Schulkantinen in Deutschland weisen Qualitätsmängel auf. Höchstens ein Drittel der Kitas und Schulen mit Verpflegung orientiert sich an anerkannten Qualitätskriterien. An vielen Schulen sind Mensen nur behelfsmäßig vorhanden und die Essenspausen entsprechen kurz zwischen 30-45 Minuten. Wenn es überhaupt warme Mahlzeiten gibt, sind die Speisen zu einseitig, zu fett und zu süß. Oft werden die Speisen bis zu sechs Stunden warm gehalten. Dann haben sie jeden Geschmack und Nährstoffe verloren und bieten den idealen Nährboden für Krankheitskeime. Mahlzeit! Ich frage Sie: was sind ihnen die Kinder und unsere Zukunft wert?

22.03.2013

Karin Binder: Verbraucher wollen keine Käfig-Eier

22.3.2013 – REDE IM BUNDESTAG – Karin Binder

Eier und Fleisch sollen nicht aus einer quälerischen Massentierhaltung kommen. Das ist der klare Wunsch der Verbraucherinnen und Verbraucher. Dazu muss man an der Ladentheke nachvollziehen können, woher die Erzeugnisse kommen und wie die Tiere gehalten wurden. Versprechen der Hersteller helfen hier wenig.


22.02.2013

Karin Binder: Verbraucherpolitik muss aus der Nische

22.2.2013 – REDE IM BUNDESTAG – Karin Binder

Verbraucherverbände stemmen sich immer erfolgreicher gegen die übermächtige Lobby der Lebensmittel-Industrie. Sie holen den Verbraucherschutz aus der Nische, und nicht etwa die schwarz-gelbe Bundesregierung. Die vielen Skandale mit Dioxin, Krankheitskeimen und Pferdefleisch im Essen legen die Versäumnisse von Verbraucherministerin Ilse Aigner offen. DIE LINKE sagt: die Menschen haben Anspruch auf sichere Lebensmittel und nachvollziehbare Verbraucherinformationen.


17.01.2013

Karin Binder: Für eine flächendeckende und unentgeltliche Schul- und Kita-Verpflegung

17.1.2013 – REDE IM BUNDESTAG – Karin Binder

Kein Kind soll mit knurrendem Magen die Schulbank drücken. Aber im bundesdeutschen Schulalltag sieht es leider anders aus. Kinder werden häufig in Kellerräumen oder in der Aula mit einem aufgewärmten oder lange warmgehaltenen Essen abgespeist. Viele Schulen bieten gar kein warmes Mittagessen an - trotz der deutlichen Zunahme der Zahl der Ganztagsschulen. Deshalb fordern wir ein gutes Mittagessen und eine vernünftige Pausenverpflegung, für alle Kinder - und zwar kostenfrei.


23.11.2012

Moderner Verbraucherschutz lebt von Glaubwürdigkeit

21.11.2012 – REDE IM BUNDESTAG – Karin Binder

Moderner Verbraucherschutz lebt von Glaubwürdigkeit und vom Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher. Dazu gehört, dass sie auch gehört und beteiligt werden, dass ihre Anregungen oder ihre Kritik ernst genommen werden. Dazu gehört, Verbraucherinnen und Verbraucher vor Täuschung und Irreführung der Unternehmen zu schützen im Discounter ebenso wie in der Bank oder im Internet.


18.10.2012

Ursachen der Lebensmittelverschwendung

In erster Linie sind die Ursachen der Lebensmittelvernichtung in Deutschland ein Problem der Nahrungsmittelindustrie und des Handels. Echte Wertschätzung für unsere Lebensmittel bleibt leider auf der Strecke, wenn Dumpingpreise und Lockvogelangebote den Takt angeben. Das regionale Lebensmittelhandwerk kann da auch nicht mehr mithalten.

Rede im Bundestags - 18.10.2012 – Karin Binder


18.06.2012

Wer Missstände in Unternehmen und Behörden aufdeckt, zeigt Zivilcourage!

Ob die Aufdeckung eines Gammelfleischskandals, die Veröffentlichung der ersten BSE-Fälle oder die Bekanntmachung des Versorgungsnotstandes in Krankenhäusern: Trotz der unbestrittenen Verdienste für die Gesellschaft verloren viele der Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber ihren Arbeitsplatz. Für die Linke ist das Eintreten dieser mutigen Menschen für die Gesellschaft Zivilcourage. Wir sagen ausdrücklich: Whistleblowerinnen und Whistleblower müssen durch das Gesetz geschützt werden.

22.03.2012

Verbraucherschutz ist eine staatliche Aufgabe

Seitenlange allgemeine Geschäftsbedingungen oder das Kleingedruckte auf Verpackungen könnten die Verbraucherinnen und Verbraucher ja lesen. Tun sie das nicht, sind sie selbst schuld, wenn sie übervorteilt werden. So lässt sich die verbraucherpolitische Strategie der Bundesregierung kurz zusammenfassen. Als Linke sagen wir: Es ist Aufgabe der Politik, Verbraucherinnen und Verbraucher vor Schönfärberei, Irreführung oder gar Täuschung zu schützen.

21.10.2011

Finanzwächter und Finanz-TÜV einführen

Drei Jahre nach dem Zusammenbruch der Bank Lehmann Brothers sollte die Bundesregierung die Verbraucherinteressen am Finanzmarkt endlich ernst nehmen. Es ist an der Zeit zu handeln! Die Linke fordert, die Verbraucherzentralen zu stärken und sie zu Finanzwächtern auszubauen. Zudem setzt sie sich für die Einrichtung eines Finanz-TÜV ein, der als Zulassungsstelle alle Anlageformen prüft - und zwar bevor sie auf den Markt kommen.

06.04.2011

Lebensmittelerzeugung durch Kopie von Lebewesen dient nur Profitinteressen

Aktuelle Stunde zu Gründen des Bundeswirtschaftsministers gegen ein Verbot von Klonfleisch.