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Nachrichten aus dem Landesverband

Dirk Spöri, Landessprecher

75 Jahre nach dem Kriegsende: Feiertag für Solidarität statt Nationalismus

Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Deutsche Wehrmacht, dadurch wurde das Ende des Zweiten Weltkrieges eingeleitet. Dieser Tag wird deswegen auch als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus in Europa gefeiert. In Berlin wird der 8. Mai dieses Jahr einmalig zum Feiertag erklärt.

Dazu Dirk Spöri und Sahra Mirow, Landessprecher*innen DIE LINKE Baden-Württemberg:

„Der 8. Mai markiert das Ende der faschistischen Schreckensherrschaft mit Millionen von Toten. Die Befreiung vom Nationalsozialismus ist der bedeutendste Tag in Europa und muss durch einen eigenen Feiertag geehrt werden. Es reicht deswegen auch nicht, den 8. Mai einmalig zum Feiertag zu machen - dieses Datum muss einen festen Platz in der deutschen Erinnerungsgeschichte haben und uns stets ermahnen.

Stattdessen erleben wir heute, 75 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs, eine Welle von Nationalismus und Abgrenzung weltweit. Europa rüstet sich für neue Kriege und tausende Menschen sind auf der Flucht. Doch die Lehre nach 1945 war, daß es in Europa keine Grenzen, kein Gegeneinander, keinen Krieg mehr geben darf. Damit von Deutschland und Europa kein Krieg mehr ausgeht ist eine konsequente Abrüstung nötig. Doch die GroKo und insbesondere von der Leyen betreiben des Gegenteil.

DIE LINKE fordert deswegen ein Ende der Rüstungsprojekte. Anstatt die Armee mit Milliardenbeträgen zu finanzieren sollten wir, gerade in Zeiten von Corona, die Solidarität stützen und europaweit in soziale Mindeststandard und eine bessere Gesundheitsversorgung investieren. Das wäre eine Investion in eine friedliche und solidarische Zukunft. Dazu gehört auch die Öffnung der Grenzen. Wenn Menschen im Mittelmeer sterben oder Krankenhäuser in Europa überlastet sind: das Gebot ist Solidarität und gegenseitige Hilfe. Baden-Württemberg muss Vorbild sein und die grenzüberschreitende Solidarität fördern. Zwischen Frankreich und Deutschland darf es nie wieder zu Krieg kommen.“