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Treffen mit DGB-Senioren Südbaden

Am Montag den 17.9.2012 war Karin Binder auf Einladung der DGB-Senioren Südbaden im Freiburg Emmy-Seeh-Heim der AWO. In gemütlicher Runde referierte die Bundestagsabgeordnete zur Fragen der Verbraucherpolitik und zu den aktuellen Entwicklungen im Umfeld der Finanzkrise. In lebhafter Diskussion wurden schnell Gemeinsamkeiten festgestellt. Die Debatte lebte vom reichhaltigen Erfahrungsschatz der SeniorInnen aus ihrem Berufsleben, sowie ihren Erfahrungen als Eltern und Großeltern.

Zur Sprache kamen im ersten Teil des Treffens Themen wie die Auslagerung von Krankenhausküchen, Schulverpflegung und eine Erziehung der Kinder zu einem vernünftigen Umgang mit Nahrungsmitteln. Einigkeit bestand darin, dass der ungezügelten Allmacht der Märkte sowie die  marktbeherrschenden Discounter und Nahrungsmittelkonzerne regulierende Gesetze entgegengesetzt werden, die Verbraucherinteressen in den Vordergrund stellen.

Der zweite Teil des Treffens in der Cafeteria des Wohnheims stand im Zeichen der Finanzkrise. Die Tatsache, dass die LINKEN Abgeordneten sich dem ESM und dem Fiskalpakt verweigert haben stieß auf große Zustimmung und verleitete die Anwesenden zur Nachfrage, wie man sich die Zustimmung der SPD und der Grünen erklären muss. Aus Sicht von Frau MdB Binder stand das Abstimmungsverhalten der SPD und Grünen zum einen in der Tradition des Basta-Kanzlers und einer Politik der Alternativlosigkeit und eines neoliberalen Grundverständnisses das in der SPD nach wie vor vorherrschend ist. Zum anderen stand auch diese Entscheidung im Schatten des Bundestagswahlkampfes 2013. Die aktuellen Umfragen zwingen sowohl die SPD als auch die Grünen sich einem Koalitionspartner CDU schon jetzt anzudienen.

Die Einladung der DGB-Senioren stand in der Tradition eines guten Kontaktes zu allen demokratischen Parteien und mit VertreterInnen aus der lokalen Politik. Die Gespräche waren für alle beteiligten sehr interessant und es wurde eine baldiges Widersehen und eine Einladung in den Bundestag nach Berlin vereinbart.